Ratgeber Diabetes Typ 2

Informationen für Betroffene und interessierte

Diabetes Typ 2

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland sind nach den Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) an Diabetes erkrankt. Die Mehrzahl dieser Diabetiker – ungefähr 80 % bis 90 % – leidet an einem sog. Typ 2-Diabetes. Dieser Form der Zuckerkrankheit liegen eine Insulinresistenz und/oder ein Insulinsekretionsdefekt vor. Die meisten Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose über 40 Jahre alt. Jedoch können auch übergewichtige Kinder und Jugendliche an Typ 2-Diabetes erkranken.

Zellen unempfindlich auf Insulin

Das von der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin bewirkt die Aufnahme von Glukose in die Körperzellen. Dadurch sinkt die Konzentration von Glukose im Blut. Bei Typ 2-Diabetes ist dieser Mechanismus gestört. Im Gegensatz zum Typ 1-Diabetes, bei dem kein Insulin produziert wird, bildet die Bauchspeicheldrüse von Typ 2-Diabetikern genügend Insulin. Die Körperzellen sind jedoch unempfindlich gegenüber seiner Wirkung geworden. Häufig ist bei Typ 2-Diabetikern auch die Ausschüttung (Sekretion) von Insulin gestört: Die normalerweise erhöhte Insulinausschüttung direkt nach dem Essen bleibt aus.

Das tödliche Quartett

Laut der Definition der International Diabetes Foundation (IDF) liegt ein sog. metabolisches Syndrom vor, wenn zu einem sog. stammbetonten Übergewicht (Bauchumfang bei Frauen mehr als 80 cm, bei Männern mehr als 94 cm) zwei der folgenden Störungen hinzukommen: erhöhte Triglyzeridwerte, zu niedriges HDL-Cholesterin, erhöhter Blutdruck und ein erhöhter Blutzuckerwert bzw. Diabetes mellitus . Insbesondere das Zusammenkommen der vier Risikofaktoren Übergewicht, Bluthochdruck sowie Fett- und Kohlehydratstoffwechselstörungen kann Herz-Kreislauferkrankungen stark begünstigen, die im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen und somit tödlich enden können.

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